Antibabypille Vor Und Nachteile

Die Antibabypille hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1960 zu einem kontroversen Thema entwickelt. Laut dem Institut für Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfung (IQWiG) nutzen 43 Prozent der deutschen Frauen zwischen 15 und 45 Jahren die Antibabypille zur Verhütung. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit den Vor- und Nachteilen der Antibabypille befassen.

Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, was für und gegen die regelmäßige Einnahme dieser Verhütungspille spricht.

Vorteile

  1. hohe Wirksamkeit

    Die Antibabypille ist eine sehr effektive Verhütungsmethode. In Deutschland liegt die Zahl der ungewollten Schwangerschaften bei 0,3%. Es gibt nur wenige Methoden, die eine so hohe Wirksamkeit aufweisen.

  2. benutzerfreundlich

    Die Antibabypille ist einfach zu handhaben und somit auch für unerfahrene Personen einfach anwendbar. Außerdem bieten viele Hersteller verschieden Packungsgrößen an, sodass sich die Aminuristen für ihren gewünschten Zeitraum eindecken können.

  3. keine Spontaneität

    Pilleneinnahmen garantieren jedem Paar größtmögliche Spontanität. Es ist nicht notwendig, vor dem Geschlechtsverkehr andere Verhütungsmethode anzuwenden oder ein Kondom zu benutzen.
  4. keine Risiken

    Oft erzeugen Hormone die Angst vor Nebenwirkungen.

    Doch die Antibabypille ist eine sichere Verhütungsmethode. Sie verursacht bei gleichbleibender Dosis keine gesundheitsschädlichen Effekte.

  5. regelmäßige Periode

    Die Antibabypille reguliert außerdem den Menstruationszyklus. Durch eine höhere Hormondosis haben Pillennehmerinnen einen regelmäßigen Menstruationszyklus.

Nachteile

  1. Hormonschwankungen

    Die Hormonstoffwechsel im Körper der Verhütungs-Anwenderinnen können sich durch die Antibabypille verändern. Manche Pillen bringen häufig Nebenwirkungen wie Unlust, Blähungen, Gewichtszunahme oder Kopfschmerzen mit sich.
  2. Längerfristig werkt die Pille nicht

    Einige Verhütungs-Anwenderinnen haben Schwierigkeiten, nach Absetzen der Pille wieder schwanger zu werden.

    Die Einnahme von Antibabypillen schädigt möglicherweise die Eizellen und behindert somit die Fruchtbarkeit von Frauen.

  3. Einhaltung der Dosierung

    Einige benötigen auch mehrere Wochen, um sich an die Einnahme der Antibabypille zu gewöhnen. Pillenvergessen kann zu ungewollten Schwangerschaften und erhöht die Notwendigkeit zusätzlicher Verhütungsmaßnahmen für die nachfolgenden Tage oder Wochen.
  4. teurer Preis

    Die Antibabypille ist relativ teuer und nicht jeder kann sich regelmäßig neue Pillenpackungen leisten.
  5. keine Schutz vor sexuell übetragenen Krankheiten

    Die Pille schützt nicht vor sexuell übertragenen Krankheiten. Es ist daher ratsam zusätzlich zu einem Kondom zu greifen, um eventuelle Infektionen zu verhindern.

Fazit

Die Antibabypille ist eine äußerst effektive, jedoch teure Verhütungsmethode. Für spontanen Sex ist sie sehr praktisch, da sie keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen erfordert. Für langfristige Verhütung ist sie jedoch nicht geeignet, da nicht nachvollziehbar ist, wie die Einnahme der Pillen den Hormonspiegel nachhaltig beeinflussen kann. Außerdem ist die Pille nicht in der Lage, eine mögliche Infektion mit Geschlechtskrankheiten zu verhindern, sodass ein Kondom zusätzlich notwendig ist.

Citation Link

https://www. focus. de/familie/verhuetung/antibabypille_aid_2789html

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