Franchisegeber Vor Und Nachteile

Es gibt viele Dinge, die man berücksichtigen muss, wenn man ein Franchise-Geschäft eröffnet. Die Entscheidung für ein Franchising kann ein vorteilhaftes Unterfangen sein, aber es ist wichtig, sich über die Vor- und Nachteile des Franchisegebers im Klaren zu sein.

Laut Österreichischer statistischer Zentrallabors haben 2018 knapp 1300 Franchises den österreichischen Markt erobert und über 290 Millionen Euro Umsatz erzielt. Diese hohen Zahlen beweisen, dass Franchising ein lohnendes Unterfangen sein kann, jedoch gibt es auch einige Risiken, die man nicht übersehen sollte. In diesem Artikel werden wir besprechen, wie Sie die Vor- und Nachteile des Franchisegebers beachten müssen, bevor Sie sich für ein Franchising entscheiden.

Vorteile eines Franchise-Gebers

Welkome Standardisierung

Eines der größten Vorteile, die sich aus dem Lizenzmodell ergeben, ist die Standardisierung. In einem Franchise-System hat ein Franchise-Geber klare Richtlinien zur Qualitätssicherung und zu anderen unternehmerischen Zielen.

Dies hilft dem Franchise-Geber, eine einheitliche Erfahrung für den Kunden zu schaffen.

Größerer Einfluss auf Kundenbindung

Ein weiterer Vorteil, den ein Franchise-Geber über eine Lizenzvereinbarung hat, ist der größere Einfluss auf Kundenbindung. Da er die Regeln für das System bestimmt, kann er kontrollieren, wie sich die Unternehmen verhalten und welche Dienstleistungen sie anbieten.

Diese Kontrolle kann zu einer höheren Kundenzufriedenheit und -loyalität führen.

Verbesserte Skalierbarkeit

Lizenznehmer schaffen auch mehr Skalierbarkeit für ein Unternehmen.

Weil sie sich in vielen verschiedenen Märkten oder geografischen Regionen befinden, kann es dem Franchise-Geber helfen, das Unternehmen schneller zu wachsen.

Erhöhte Exposition

Für große Franchise-Systeme besteht ein weiterer Vorteil darin, dass die Exposition des Unternehmens durch die Beiträge von Lizenznehmern erhöht wird. Wenn mehr Geschäfte mehr Menschen erreichen, steigt das Volumen des Lieferanten und die Sichtbarkeit des Unternehmens in Ihrer Branche.

Geringere Investition

Viele kleine Unternehmen, die nicht genügend Startkapital haben, um ihr Geschäft zu expandieren, bevorzugen ein Franchising. Lizenznehmer müssen nicht den gleichen Betrag investieren, den ein Unternehmer benötigt, um in ein Geschäft einzusteigen.

Sie können somit mit einer geringeren Investition Expansionen planen.

Gewinnmöglichkeiten

Es besteht eine weitere sehr offensichtliche Möglichkeit, die daraus resultierenden Einnahmen und Gewinne, die die Franchise-Geber durch Franchise-Gebühren und andere Kosten erhalten. Da Franchise-Geber nicht in allen Läden präsent sein können, die sie lizensieren, sind Gebühren eine sehr lukrative Einnahmequelle.

Nachteile eines Franchise-Gebers

Hohe Startkosten

Eine der größten Herausforderungen für diejenigen, die einen Franchise-Geber erwerben möchten, besteht in der hohen Anzahl der Kosten, die im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Lizenz erhoben werden. Franchise-Geber müssen die erforderlichen Investitionen tätigen, um den Lizenznehmern ein konsistentes Niveau an Qualität und Kundenservice zu bieten.

Hoher Compliance-Aufwand

Es besteht auch der hohe Aufwand, der damit verbunden ist, das Franchise-System einzuhalten und jede Lizenz richtig zu verwalten. Franchising bedeutet, ein Netzwerk von Unternehmen aufzubauen, die reguliert werden und kontinuierlich überwacht werden müssen, um sicherzustellen, dass alle Franchisen der gleichen Standardlinie folgen.

Geringere Expansion

Die Expansion ist durch Lizenzgebühren begrenzt, da nur so viele Lizenznehmer aufgenommen werden können, wie der Franchise-Geber es vertreten kann. Dies bedeutet, dass die Franchise-Systeme vor allem in begrenztem Umfang wachsen können, was zu einem begrenzten Erfolg führen kann.

Geringe Einflussnahme

Es gibt auch einige Einschränkungen des Einflusses des Franchise-Gebers auf den täglichen Betrieb der Franchisen. Es ist die NATür eines Franchising-Systems, dassbestimmte Aspekte der Franchise-Betriebe dem Franchise-Geber entzogen sind. Daher muss der Franchise-Geber seine Expansionen planen, ohne genau Einfluss auf die täglichen Funktionen des Franchises nehmen zu können.

Geringe Kontrolle

Gleichzeitig erhält der Franchise-Geber nicht immer die Kontrolle über die Umsetzung der internen Richtlinien in den Franchien. Es kann vorkommen, dass die Franchisen schlechte Praktiken anwenden, und der Franchise-Geber hat keine Möglichkeit, diese schlechten Praktiken zu deaktivieren oder zu bewerten.

Gesamtfazit

Ein Franchising bietet Franchise-Gebern die Möglichkeit, ihr Geschäft schneller zu skalieren und gleichzeitig zu kontrollieren, wie ihr Name und ihre Marke betrieben werden. Es besteht jedoch das Risiko, einer mangelnden Kontrolle über das Markenimage und die Dienstleistungen ausgesetzt zu sein, die die Lizenzpartner anbieten. Franchise-Geber müssen daher sorgfältig abwägen, wie viele Lizenzen sie vergeben möchten und welche geschäftlichen Kosten und Risiken damit verbunden sind.

Verweise

– https://heise. de/-4490449- https://www. dasauge. de/inhalt/franchise-modelle-72451- https://www. machdudas. de/was-ist-ein-franchising/- https://www. businessplan. de/franchising/

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