Gmbh Vor Und Nachteile

Die GmbH hat in den letzten Jahren als beliebtes Business-Unternehmen zugenommen. Laut einer Studie von McKinsey haben sich die Gründungen von GmbHs von 2003 bis 2018 sogar mehr als verdoppelt.

Unabhängig davon, ob Sie über die Gründung einer GmbH nachdenken oder bereits in einer GmbH tätig sind, ist es wichtig, sich der Vor- und Nachteile bewusst zu sein. In diesem Artikel werden wir die Vor- und Nachteile der Gründung einer GmbH untersuchen und auf die rechtliche Situation unter Berücksichtigung sowohl der aufgeschlüsselten als auch der steuerlichen Konsequenzen eingehen. Als zertifizierter Steuerberater sind Sie bestens gerüstet, diese Entscheidung zu treffen und zur erfolgreichen Fortführung beizutragen.

Laut Statista waren im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 8 Millionen Menschen in einer GmbH tätig, was einem Anteil von 19 Prozent an den Beschäftigten entsprach. Dabei können Sie als Inhaber einer GmbH über eine längere Dauer gesellschaftlichen Erfolg genießen, wobei es auch die nötige Flexibilität bietet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass für die Gründung einer GmbH sowohl finanzielle als auch rechtliche Überlegungen angestellt werden müssen.

Nachdem wir uns die hohen Zahlen an anschaulich gemacht haben, wird es Zeit, sich mit den Vor- und Nachteilen einer GmbH auseinanderzusetzen und über die rechtlichen und steuerlichen Konsequenzen Bescheid zu wissen.

Vorteile

  • Unabhängigkeit

    Eine GmbH ist eine selbstständige rechtliche Einheit. Obwohl sie unter Einhaltung des Gesetzes gegründet werden muss, ist sie zumindest formell unabhängig. Eine GmbH kann sich auf die Verfolgung ihrer eigenen Ziele und Interessen konzentrieren, und es ist nicht nötig, dass Dritte Einfluss auf ihre Entscheidungen nehmen.

  • Rechtlicher Schutz

    Der Gesetzgeber für GmbHs schützt Unternehmer, indem er eine strengere Trennung zwischen Unternehmer und seinen persönlichen Finanz- und Rechtsmitteln voraussetzt. Dies bedeutet, dass persönliche Kredit- und Serienregister nicht für Unternehmenszwecke verwendet werden dürfen.

    Bei einer GmbH steht das Vermögen des Unternehmens im Falle einer Insolvenz absolut im Vordergrund. In der hierdurch geschaffenen Sonderstellung können Unternehmer und Vermögenswerte besser geschützt werden.

  • Börsennotiert oder in eine AG überführt werden

    Eine weitere Vorteil der GmbH ist, dass es möglich ist, das Unternehmen an die Börse zu bringen oder in eine Aktiengesellschaft (AG) zu überführen.

    Außerdem hat der Besitzer eines GmbH-Geschäfts mehr Vorteile im Falle einer Übertragung des Unternehmens, da es nicht notwendig ist, ein gesondertes Versicherungskonto einzurichten, um Substanzveränderungen abzudecken. Dieser Vorteil bietet Investoren und Unternehmern eine einfachere und schnellere Möglichkeit, ihre Investitionen festzuhalten.

  • Professionelle Kompetenzen

    Profi-Geschäftskompetenzen werden bei der Gründung einer GmbH empfohlen. Obwohl ein Einzelunternehmer in der Lage sein kann, ein Geschäft zu gründen und zu betreiben, wird bei der Verwirklichung von Zielen, die Modifizierung und Optimierung von Geschäftsprozessen und bei der Vorbereitung auf eine Erweiterung professionelle Unterstützung benötigt.

    Diese Kompetenzen können von einem Experten in Form einer GmbH bereitgestellt werden.

  • Kosteneffizienz

    GmbHs sind die für viele Unternehmer die kostengünstigere Wahl. Dies liegt daran, dass keine Jahresgebühren für Registerunterlagen anfallen und es auch keine Steuervorauszahlungen gibt, da die GmbH nur für Unternehmensgewinne steuerpflichtig ist.

    Ferner wird GmbHs ein gewisser Spielraum bei der Preisgestaltung eingeräumt, was auf lange Sicht potenziell verschiedene Kosten einsparen kann.

  • Vermehrte Glaubwürdigkeit

    Die Gründung einer GmbH bedeutet in der Regel, dass das Unternehmen seriöser ist als ein Einzelunternehmer. Daher ist es wahrscheinlicher, dass das Unternehmen Glaubwürdigkeit bei potenziellen Kunden und Investoren erreicht. Dies wiederum kann dazu beitragen, dass viel mehr Umsatz und Gewinne erzielt werden, als es bei einem Einzelunternehmer der Fall wäre.

Nachteile

  • Erhöhte Kosten

    Die Kosten, die bei der Gründung einer GmbH anfallen, sind höher als bei der Gründung eines Einzelunternehmens. Nicht nur fallen Anwaltskosten an, sondern auch Kosten für Präsentationen zur Einholung von Investitionen, die Registrierung von Aktien und vieles mehr. Ferner stehen bei größeren oder börsennotierten Unternehmen höhere Steuerraten und Komplexität bei der Erfüllung bürokratischer Vorschriften auf dem Spiel.
  • Höheres Ausfallrisiko

    Da GmbHs im Falle einer Insolvenz dazu verpflichtet sind, vorrangig die Vermögensinteressen von Investoren und anderen Gläubigern zu schützen, können diese im schlimmsten Fall ohne Rücksicht auf Verluste liquidiert werden. Obwohl dies eine gute Sache für Gläubiger und Investoren ist, besteht für Unternehmer bei einer GmbH ein höheres Ausfallrisiko als bei einem Einzelunternehmer.
  • Rechtliche Beschränkungen

    Als juristische Einheiten müssen GmbHs an eine Reihe formeller Beschränkungen gebunden sein, wie z. B. eine Beschränkung auf maximal 13 Gesellschafter, eine Beschränkung auf einen bestimmten Horizont und vieles mehr. Diese Beschränkungen machen es den Unternehmern schwer, ihr Unternehmen so zu gestalten, wie sie es möchten, und können sich im schlimmsten Fall auf ihre Fähigkeit auswirken, effektiv und nachhaltig zu wachsen.
  • Erhöhte Verwaltungsaufwand

    So leistungsstark und auch bequem viele der Vorteile einer GmbH auch sein mögen, sie bedeuten auch einen erhöhten Verwaltungsaufwand. GmbHs müssen regelmäßig Rechengrößen vorlegen, die zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erforderlich sind. Auch aufwendige Rechnungsprüfungen und schriftliche Berichte müssen erstellt werden.
  • Verteilung der Kontrolle

    Die Kontrolle über ein GmbH-Geschäft ist auf meh

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