Hormonspirale Vor Und Nachteile

Die Hormonspirale ist ein empfohlenes Verhütungsmittel, das als sicher und wirksam angesehen wird. Laut Statistik gibt es weltweit mehr als 6 Millionen Frauen, die die Hormonspirale verwenden, um unerwünschte Schwangerschaften zu verhindern.

Gemäß einer Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) lag die Verwendung der Hormonspirale im Jahr 2020 in den USA bei 11,9%. Sie ist daher eine beliebte Option zur Empfängnisverhütung. In diesem Artikel nehmen wir uns die Vor- und Nachteile der Hormonspirale genauer an.

Wir werden erforschen, wie es funktioniert, welche Risiken es birgt, wer es verwenden sollte und wie man es verwendet. Am Ende dieses Artikels werden Sie sich besser informiert fühlen, was bedeutet, dass Sie in der Lage sein werden, die richtige Entscheidung für Ihr Leben zu treffen.

Vorteile der Hormonspirale

Hormonspiralen zählen zu den sichersten Verhütungsmitteln

Die Hormonspirale zählt zu den sichersten und zuverlässigsten Verhütungsmitteln und wirkt sehr zuverlässig und verträglich. Der Pearl-Index liegt im Vergleich zu anderen hormonellen Verhütungsmethoden gerade einmal bei 0,2-0,8, was bedeutet, dass nur sehr selten eine Schwangerschaft auftritt.

Hormonspiralen sind sehr langlebig

Die Hormonspirale wird vom Arzt in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort bis zu fünf Jahre bleiben, sodass man hierzulande eine Neuimplantation nur alle fünf Jahre vornehmen muss.

Dadurch spart man sich den laufenden Besuch beim Gynäkologen.

Keine tägliche Einnahme notwendig

Gegenüber der Pille oder anderen hormonalen Verhütungsmethoden muss die Hormonspirale nicht täglich eingenommen oder gespritzt werden, was gerade für berufstätige Frauen sehr praktisch ist.

Regelmäßig Kontrolltermine durchführen lassen

Um die Wirksamkeit der Hormonspirale jederzeit sicherzustellen, sollte man regelmäßig die Termine zur Kontrolle wahrnehmen und auch eine Ultraschalluntersuchung machen lassen.

Keine Auswirkungen auf den Sexualverkehr

Die Hormonspirale kann weder durch den Mann noch durch die Frau rektal oder vaginal wahrgenommen werden, da sie mit Ausnahme des Fadens, den ein Arzt zur Nachkontrolle herauszieht, vollständig in der Gebärmutter verbleibt.

Nachteile der Hormonspirale

Starke Unterleibsbeschwerden

Der Einsatz der Hormonspirale kann anfangs starke Unterleibsbeschwerden wie Bauchkrämpfe, Schmierblutungen, Schmierblutungen verursachen.

Langanhaltende Unterleibsbeschwerden sind möglich

In Einzelfällen können Erkrankungen wie Endometriose, Tubargeschehen und Myome ausgelöst werden, die länger anhalten können als die oben genannten Symptome.

Vom Arzt verschreiben lassen

Die Hormonspirale muss vom Arzt verschrieben und eingesetzt werden, sodass man hier einiges an Geld für den jeweiligen Arzttermin und die Kosten des Verhütungsmittels aufwenden muss.

Einnahme von hormonellen Produkten

Da die Hormonspirale ein hormonelles Verhütungsmittel ist, kann es sein, dass sie Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Gebärmutterkrämpfe, Kopfschmerzen, Übelkeit und Brustspannen verursacht.

Als Verhütungsform nicht geeignet, wenn die Gebärmutter entfernt wurde

Hormonspiralen können für Frauen, die eine Gebärmutterentfernung hinter sich haben, aus verschiedenen Gründen nicht eingesetzt werden.

Entzug nicht ohne ärztlichen Rat möglich

Der Entzug der Hormonspirale wird in der Regel auch immer vom behandelnden Arzt vorgenommen, da sonst Komplikationen an der Gebärmutter auftreten können.

Schlussfolgerung

Die Hormonspirale zählt zwar zu den sichersten und zuverlässigsten Verhütungsmitteln, aber es können auch einige, wenn auch sehr seltene Nebenwirkungen auftreten. Daher sollte man vor der Auswahl der Verhütungsform auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, um die jeweils geeignete Lösung zu finden.

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