Vor Und Nachteile Franchisegeber

Die potentiellen Vor- und Nachteile, die mit dem Kauf einer Franchise verbunden sind, können potenzielle Franchisegeber vor große Herausforderungen stellen. Es ist wichtig zu verstehen, dass es Vor- und Nachteile für beide Seiten gibt. Mit den richtigen Informationen im Hinterkopf können Franchisegeber ihre Chancen für ein erfolgreiches Geschäft erhöhen.

Laut der Harvard Business School betrug der Einkauf von Franchises im Jahr 2019 insgesamt 1,3 Billionen US-Dollar. Mit der richtigen Planung und dem nötigen Fachwissen kann ein Franchise-Kauf eine sehr lukrative Investition sein.

In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile des Kaufs einer Franchise genauer betrachtet.

Vor und Nachteile eines Franchisegebers

Vorteile

  • Verkürzte Markteinführungszeiten
    Ein Franchise-Unternehmen hat den Vorteil, dass es bereits im Markt etabliert ist. Dies reduziert die Zeit, die für die Markteinführung benötigt wird, auf ein Minimum.

    Somit können Franchise-Nehmer auf diese Weise schneller in den Markt einsteigen als andere Unternehmen. Dadurch können sie schnell Kontakte mit potenziellen Kunden knüpfen und ihre Produkte oder Dienstleistungen vermarkten.

  • Unterstützung durch den Franchisegeber
    Franchisegeber stellen notwendiges Wissen, spezielle Trainings und andere Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung, um den Franchise-Nehmern zu helfen, ihr Geschäft erfolgreich zu betreiben.

    Diese Unterstützung reicht von der Schulung neuer Mitarbeiter bis hin zur Bereitstellung von kostengünstiger Werbe- und Marketingmaterialien.

  • Planungssicherheit und Konsistenz
    Der Hauptvorteil eines Franchise-Unternehmens besteht darin, dass es ein organisiertes System ist, das über eine hohe Planungssicherheit und Konsistenz verfügt. Ein Franchisegeber bietet den Franchise-Nehmern einen erprobten Businessplan, der ihnen das Erlernen der verschiedenen Aspekte des Handels erleichtert.

    Dadurch haben die Franchise-Nehmer Planungsstabilität und können ein einheitliches Aussehen, ein einheitliches Image und ein einheitliches Ergebnis für ihr Geschäft gewährleisten.

  • Verbesserte finanzielle Aussichten
    Der Erwerb eines Franchises bietet den Franchise-Nehmern unter anderem ein verbessertes finanzielles Potential, da sie Zugang zu den Marken und den Produkten des Franchisegebers haben.

    Dies ermöglicht es ihnen, schnell eine gute Kundenbasis aufzubauen, da die meisten Menschen die Marke oder das Produkt bereits kennen und eine positive Meinung dazu haben. Darüber hinaus verfügen Franchise-Nehmer, die ein Franchise erwerben, über Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten, die für Neuunternehmer häufig nicht zugänglich sind.

  • Eine starke Marke
    Der Kauf eines Franchise ermöglicht es den Franchise-Nehmern, sofort auf eine starke Marke zugreifen zu können. Viele Unternehmen, die Franchises anbieten, sind bereits gut etabliert und haben eine treue Kundenbasis, was es dem Franchise-Nehmer leicht macht, sich schnell zu etablieren. Die Konsumenten vertrauen meist der Marke, die ihnen bereits bekannt ist, da sie ihren Dienst bereits in der Vergangenheit geschätzt haben.

    Daher helfen starke Marken den Franchise-Nehmern auch dabei, eine eigene Markenidentität zu schaffen.

Nachteile

  • Hohe Kosten
    Ein Franchise kann teuer sein. Die Franchise-Nehmer müssen einerseits Gebühren an den Franchisegeber zahlen und andererseits müssen sie viele Kosten für die Einrichtung des Unternehmens und den Betrieb des Unternehmens tragen. Die Kosten können zwischen verschiedenen Franchise-Unternehmen variieren, aber da die Franchise-Nehmer die Kosten im Voraus kennen, können sie ihre Finanzierung entsprechend aufbauen.
  • Kontrolle durch den Franchisegeber
    Ein weiterer Nachteil des Franchising besteht darin, dass der Franchisegeber die Kontrolle über das Unternehmen hat. Da der Franchise-Nehmer von dem Franchisegeber abhängig ist, muss er sich an die Richtlinien und Vorgaben des Franchisegebers halten, was bedeutet, dass er wenig Autonomie im Betrieb des Unternehmens hat. Wenn der Franchisegeber Geschäftsentscheidungen trifft, müssen sich die Franchise-Nehmer an diese Richtlinien und Vorgaben halten.
  • Geringes finanzielles Potenzial
    Das Einkommen eines Franchisenehmers ist meistens begrenzt und kann aufgrund strengerer Vorschriften und Regeln des Franchisegebers nicht überschritten werden. Durch das geringe finanzielle Potenzial können sich Franchise-Nehmer nicht so schnell ausweiten oder neue Produkte einführen.
  • Höhere Konkurrenz
    Da Franchising-Unternehmen mittlerweile sehr beliebt sind, steigt auch die Konkurrenz. Bei vielen Franchises ist die Anzahl der Franchise-Nehmer begrenzt, was höhere Preise zur Folge hat. Dadurch droht ihnen ein gewisser Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen, da sie bei vielen Franchises einen höheren Preis verlangen können.
  • Geringe Wettbewerbsfähigkeit
    Der Franchisegeber legt meist keinen großen Wert auf Innovation, was es für ein Franchise-Unternehmen schwierig macht, wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher müssen Franchise-Nehmer neue Produkte selbst entwickeln und auf den Markt bringen, um einerseits konkurrenzfähig zu bleiben und andererseits ein höheres Einkommen zu erzielen.

Fazit

Obwohl die Franchisingbranche einen hohen Eintrittspreis und andere Nachteile aufweist, bietet sie viele Vorteile. Franchise-Nehmer haben Zugang zu einer etablierten Marke, einfachen finanziellen Ressourcen, verbesserter Planungssicherheit und Unterstützung durch den

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